Darkanum thumb„Ben kam sich wie ein Idiot vor, nicht nur, weil er spürte, dass jetzt auch seine Wangen glühten, als ob sie ihre Hitze auf ihn übertragen hätte. Klar, Darkanum hatte ihn beobachtet."

 

Roman für Jugendliche ab 12 Jahren
268 Seiten
Hardcover mit Lesebändchen und Farbschnitt

€ 16,00 (D), € 16,20 (A)
ISBN 978-3-944788-66-1

e-book 978-3-944788-65-4
€ 12,99

Erschienen am 6. Dezember 2018 im Fabulus Verlag

Leseprobe

„Ben kam sich wie ein Idiot vor, nicht nur, weil er spürte, dass jetzt auch seine Wangen glühten, als ob sie ihre Hitze auf ihn übertragen hätte. Klar, Darkanum hatte ihn beobachtet. Sie wussten genau, dass er abgehauen war, dass er immerzu vor irgendjemandem auf der Flucht war. Und dass er entweder fror oder Hunger hatte – meistens beides zugleich.

»Und wie soll das funktionieren? Ich meine, ich drück einfach einen Zeitreise-Knopf und zack, schon bin ich in der Vergangenheit? Womöglich mit einer so verrückten Karre wie in >Zurück in die Zukunft »Gar nicht so schlecht, die zweite Variante«, sagte Afra und grinste. Ben schluckte.“

Suche und Versuchung

Merit und Ben sind Zeitenspringer: Sie können in den Körper eines Vorfahren schlüpfen. Das macht sie interessant für die Geheimorganisation Darkanum. Diese mafiöse Vereinigung nutzt Zeitenspringer für Raubzüge in die Vergangenheit. Aus der Spur geratene Jugendliche lassen sich dafür leicht rekrutieren – umso mehr, wenn man sie mit Luxus ködern kann. So auch Ben, der auf der Straße lebt. Der Tod der Eltern nach einem Brand hat die Zwillinge auseinander gerissen. Merit will unbedingt ihren Bruder wiederfinden. Dafür muss sie in den Körper ihrer Großmutter schlüpfen und sich mit Darkanum anlegen. Auch hat jeder Zeitensprung seinen Preis, denn der Springer büßt an Lebenskraft ein. Und wehe, er ist nicht am Ende der Raunächte (25. Dezember bis 6. Januar) in die Gegenwart zurückgekehrt.

(Verlagsinfo)